Das SRV®5 Basissystem Oszillation

Die Lösung aus der Praxis für die Praxis

Dieses weltweit führende Testsystem erlaubt Ihnen die hochpräzise Untersuchung von Reibung und Verschleiß an Schmierstoffen und Materialien. Als Herzstück der Optimol Instruments Technologieplattform ist das SRV®5 Basissystem mit einer Fülle von Innovationen angereichert, die Ihnen eine Vielfalt an Testszenarien ermöglicht. Ausgerüstet mit der OCA Software für Betrieb, Steuerung und Testauswertung sowie einem PC und Touchscreen-Monitor, können Sie mit dem Basissystem Oszillation alle SRV® Standardtests nach DIN, ASTM und ISO sowie eine Vielzahl anwendungsspezifischer Prüfungen durchführen.

  • Hochpräzise Untersuchung von Reibung und Verschleiß
  • Innovative, praxisnahe Technologie
  • Viele Testszenarien möglich

Hintergrund: Das technische Grundkonzept

Als neuartiges Entwicklungswerkzeug für ein Schmierstofflabor begann mit dem SRV® Testsystem vor über 50 Jahren die praxisorientierte tribologische Modellprüfung. Der Anspruch war, eine Testmethodik zu entwickeln, die schnell differenzierbare und reproduzierbare Ergebnisse liefert. Die Oszillation wurde als Prüfbewegung ausgewählt, um im Verein mit der Prüfkraft möglichst harte und praxisnahe Beanspruchungsbedingungen zu schaffen. 

Das heute noch gültige tribometrische Grundprinzip für die Darstellung des Reibwerts ist die Beobachtung des zyklischen Übergangs von der Haft- zur Gleitreibung. Permanente Weiterentwicklung hat das SRV® zum weltweiten Standard für tribologische Modellprüfung gemacht.

Prüfprinzip des SRV®5 Basissystems

Das SRV®5 Basissystem verfügt über einen elektromagnetischen Linearantrieb, der als Relativbewegung des Prüfkontakts eine periodische sinusförmige Translationsbewegung im Frequenzbereich von 0,001 Hz bis 500 Hz mit Hüben von 0,01 mm bis 5 mm (Oszillation) generiert.

Grundprinzip des SRV®-Basissystems

Grundprinzip des SRV® Basissystems mit Oszillationsbewegung ist es, den Reibungskoeffizienten einer Materialpaarung mit oder ohne Zwischenmedium definitionsgetreu wie folgt zu ermitteln:

  • Die Testvariablen Frequenz, Hub, Prüfkraft, Prüftemperatur und Prüfdauer werden vorgegeben.
  • Der Gegenkörper wird mit einer definierten Normalkraft auf einen Grundkörper gedrückt.
  • Der Gegenkörper oszilliert auf der Grundkörperoberfläche mit einem sinusförmigen Bewegungsmuster.
  • Die aus der Bewegung des Gegenkörpers auf dem Grundkörper resultierende laterale Reibkraft wird gemessen.
  • Der Reibungskoeffizient wird während der gesamten Prüfdauer berechnet und aufgezeichnet.
  • Der Gesamtverschleiß wird während und nach dem Test gemessen und aufgezeichnet.

 

 

Eckdaten des Oszillationsbasismoduls

Mit dem SRV® Oszillationsmodul können Sie Simulationen, Mess- und Prüfvorhaben sowie tribologische Analysen in einer enormen Vielfalt durchführen. Für Ihre konkreten Testvorhaben sind Flächenpressungen im Bereich von 0,01 bis 5000 MPa konfigurierbar. Im Prüfkontakt werden Gleitgeschwindigkeiten von 0,0001 m/s bis 0,5 m/s erreicht. Die Beschleunigung des Oszillationsantriebs von 20 g steht für die Leistungsfähigkeit des Systems. Die Betriebstemperaturen des Reibkontakts sind von Raumtemperatur bis 350°C einstellbar.

Funktionalität des Oszillationsmoduls

  • Bewegungsart
    Das Oszilllationsmodul ermöglicht kontinuierliche oder diskontinuierliche Translation bei Gleitgeschwindigkeiten von 0,0001 m/s bis 0,5 m/s. Zur Simulation praxiskonformer Bewegungsmuster stehen optionale Steuerfunktionen zur Verfügung.
  • Kontaktgeometrien
    Reibkontakte mit abstrahierten Kontaktgeometrien (z.B. Standardtests) und eine große Bandbreite anwendungsspezifischer Kontaktgeometrien können realisiert werden. Ein breites Sortiment an Standardprüfkörpern in abgesicherter SRV® Qualität stehen zur Verfügung. Für anwendungsspezifische Kontaktgeometrien sind Ihre Originalteile ohne aufwendige Vorarbeiten in den Reibkontakt integrierbar. Prüfungen können mit oder ohne Zwischenmedium durchgeführt werden. Die dadurch simulierbaren Reibungszustände bewegen sich zwischen Misch- und Trockenreibung.
  • Kombinationsmöglichkeit mit dem Rotationsantrieb (Combi Drive)
    Die Antriebe von Rotation und Oszillation sowie deren Mess-Sensoriken können kombiniert werden. Daraus ergibt sich eine Fülle von Simulationsmöglichkeiten.